Deine Verletzlichkeit ist dein Gold

Ich bin heute aufgewacht und das letzte, das ich machen wollte war einen Sacred Space halten. Ich hatte in mir ein tiefes Gefühl und Bedürfnis, mich in meinem Schneckenhaus zu verkriechen und nicht zu zeigen. Gleichzeitig war klar für mich, dem Impuls gebe ich heute nicht nach. Ich habe mein Commitment gegeben bis auf weiteres den Sacred Space zu halten und ich fühle wundervolle Menschen die sich morgens mit mir einlassen, tief zu gehen darauf warten. Also ist in mir klar: Es ist Zeit dieses alte Sabotageprogramm zu überschreiben.

 

Auf einem Morgenspaziergang bin ich durch einen intensiven Prozess gegangen. Ich weiß nicht ob Arista, die mit mir wie jeden Morgen unterwegs ist, gespürt hat. Wir haben über das Wetter, die komplizierte Lage und dieses und jenes gesprochen. Ich habe neue griechische Wörter gelernt und die tiefe Erfahrung gemacht ich darf sein wie ich bin.

 

Es ist ein altes Muster in mir. ich bin bereit es anzuschauen und so zu transformieren. Mit offnen Armen und weitem Herzen, lasse ich es schmelzen. Ich habe mich in intensiven Transformationsprozessen, die ich oft wie Sterbeprozesse fühle, wie tiefe Häutungen, immer gerne zurückgezogen. War still mit mir. In mir. So war es erträglich. Handhabbar. Ich habe viele Jahre meinen Fokus darauf gehabt nicht unterzugehen, dazubleiben, nicht abzustürzen. Das war gut so. Es hat mich überleben und dableiben lassen.

 

Heute morgen spüre ich, voller stiller und tiefer Freude in mir. Da ist ein neuer Boden. Eine Basis auf die ich bauen kann, ein Fundament, dass nicht weg bricht. Ich bleibe da. Ich zeige mich. Es ist Zeit. Zart sein ist nicht gefährlich. Ich muss nicht perfekt sein. Also vom Kopf ist das schon lange klar, in meinem System durfte noch etwas zurechtgerückt werden. Ganz klar tiefer sacken und einrasten. Sich in mir verankern. Es braucht immer eine gefühlte Erfahrung in uns um es wirklich zu verkörpern. To own it.

 

Also bin ich innerlich zu mir gegangen, habe mir angschaut – was ist denn eigentlich so herausfordernd? Was ich gefunden habe, war spannend wie auch erleichternd. Ich habe mir liebevoll zugelacht. Ich hatte in mir das Gefühl mich selbst nicht auszuhalten in meiner unendlichen Zartheit und Offenheit. Ich habe die Angst gespürt und durchgeatmet und plötzlich war es schön. Es ist schön. Ich bin zart und offen. Ich spüre mich und wenn ich mich spüre, dann spüren mich auch andere Menschen gut. Das ist wundervoll so. So wirken wir auf der Erde.

 

Ich habe in einem kleinen Instagram TV heute kurz meine Erfahrung geteilt:

Es war heute ein wundervoller Sacred Space für mich. So offen und zart war ich noch nie da vor Menschen. It is time to shop up. Ich fühle es in jeder Zelle. Es ist ein Befreiungsschlag, der alte, lange abgespeicherte und behinderende Erfahrungen überschreibt. Auf dass du dich zeigst wie du bist.

 

Wenn wir unsere Schutzwälle schmelzen lassen und uns öffnen – tief öffnen, und da bleiben – bei uns, dann öffnet sich Magie im Leben. Wir wirken dann so kraftvoll durch oder in unserem Sein, dass es mir immer wieder den Atem raubt vor Freude. Ich fühle wenn ich so da bin, in mir und meiner Energie – in meinem Zentrum verankert, dann reagiert – bzw. antwortet das Energiesystem des Menschen mir gegenüber super intensiv. Es öffnet ganz automatisch. So kreierst du die Welt nach der du sehnst.

 

Du bist die Welt. Du bist in deinem Sein kraftvolle Wirkung hier auf der Erde.

 

Wenn du Lust hast mach gerne den heutigen Sacred Space:

Warst du heute dabei beim Sacred Space? Wie erlebst du deine Verletzlichkeit und die Kraft die da drinnen liegt? Was ist deine Erfahrung?

 

Love to hear from you!

 

Karin

Karin Nikbakht
office@karinnikbakht.com

Meine größte Leidenschaft ist es, Menschen in die tiefe Verbindung mit ihrer Seelenessenz, mit sich selbst, zu führen. Ich liebe es heilsame & achtsame Räume zu öffnen, in denen du dich entfalten kannst, in denen du dich erinnern kannst wer du bist und in denen du erkennst, dass du wundervoll bist wie du bist.

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